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Dieses mal stehen wir wirklich früh auf um unseren Flug zu erreichen Dummerweise hab ich einen kleinen Fehler bei der Buchung gemacht, und wir fliegen nach Sri Lanka, wo wir den rest der Woche verbringen. Manchmal hab ich aber auch richtig Pech :-)

 

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Das ultimative Ende unserer Reise naht: Wir bringen das Auto zum Zug. Ein komisches Gefühl, sind wir doch schon mehr als zwei Monate damit unterwegs. Am Bahnhof müssen wir das Auto komplett ausräumen. Ich verbringe danach einige Zeit, um einen Laden zu finden, in dem ich eine Tasche kaufen kann, damit wir wenigstens etwas unserer Ausrüstung mitnehmen können. Der Flug ist schon gebucht und wir pressen soviel wie möglich ins Gepäck. Trotzdem müssen wir viel zurücklassen.

 

Wenigstens hat das Restaurant heute länger offen, als die letzten Tage und wir verbringen einen weiteren Abend mit weiteren Stories von Neuankömmlingen. Die erste Nacht ohne Auto.

 

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Nach der ganzen Fahrerei lassen wir den Tag ruhig angehen. Mathis on Kolya sind schon früh Richtung Westen aufgebrochen und wir erkunden grade mal die Umgebung des Hotels. Schade, dass Korbi nicht zum Baikalsee fahren will, deshalb entgeht mir die Gelegenheit, in Sibirien baden zu gehen, so wie ich es eigentlich geplant hätte. Immerhin bekommen wir ein Date mit einer jungen Russin zustande. Leider verpassen wir es total weil wir nicht auf die Zeit achten. Abends geht es mit ein paar Taxis zum Stadtzentrum. Das gibt uns wenigstens noch die Gelegenheit, die große Leninstatue zu sehen, bevor wir im Killfish landen. Eine Bar die beweist, daß die Rußen ihren Ruf der Trinkfestigkeit nicht umsonst haben!

 

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Und nochmal Aufbruch zur letzten Etappe - diesmal keine Verzögerung mehr durch Grenzen zu erwarten. Wegen der Mückeninvasion gehts ohne Frühstück los. Eine Stunde später finden wir ein Lokal zum Mittagessen. Die Bestellung is mangels Sprachkenntnisse eine ziemlich Herausforderung. Natürlich holen wir unser russisch Wörterbuch nicht aus dem Auto. Und dann die letzten Kilometer. Nach über 19000km erreichen wir die Ziellinie in Ulan Ude. Einige Teams sind schon und immer noch dort. Das ganze is wie ein großen Familientreffen und nach dem Fotografieren werden viel Erlebnisse ausgetauscht bis unser Restaurant viel zu früh schließt.

 

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Die letzten 500km. Wie üblich starten wir frühmorgens. Die Strassen sind fast gut zu nennen. Mathis Stoßdämpfer ist von seinem Mechaniker nicht ganz richtig eingebaut worden. Aber mit vereinten Kräften wird auch dieses Problemrelativ schnell behoben und es geht weiter Richtung Ulan Ude. Am nachmittag treffen wir ein team mit einem etwas ungewöhnlichen Problem: Normalerweise müssen sich Leute beeilen, ein Land zu verlasen, wenn das Visum ausläuft. Bei ihnen is es umgekehrt, sie müssen bis Mitternacht warten, weil ihr russischen Visum erst ab dann gültig ist. Die Grenze is sowas ähnliches wie ein großer Wartebereicht. Es dauert etliche Stunden bis wir weiterkommen. In der Zwischenzeit is es dunkel und es regnet. Also suchen wir uns einen Platz zum übernachten um die letzten Kilometer am nächsten Tag zurückzulegen. Die dritte Party was sowieso schon 3 Tage zuvor. Die russischen Hauptstrassen sind ja ganz in Ordnung, aber die Nebenstrassen sind fast unpassierbar, es dauert daher ziemlich lang, bis wir einen brauchbaren Platz finden.

 

Russland ist kalt und verregnet und voller Moskitos.

 

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Wieder mal Zeit für Sehenswürdigkeiten. Nich so richtig viel, aber immerhin sehen wir den Sukhbaatar square mit dem Regierungspalast. Unglücklicherweise is gleich in der Nähe ein Irish pub, das unsere Tourismuseinlage jäh beendet, treffen wir dort doch auch noch andere Teams und müssen natürlich Erfahrungen austauschen. Später am Nachmittag schließe ich mich einem britischen team an um die Große Dschnigis Khan Statue ein Stück östlich von Ulan Baator zu besuchen. Gott sei Dank haben sie einen freien Platz im Auto. Die Straße wäre wahrscheinlich das Ende unserer Ente gewesen. Natürlich beenden wir den Trip mit einem Glas Chinggis im Chinggis. Der Tag endet mit einem großen Team meeting wieder im Irish pub - wenigstens für uns, die anderen erforschen eingehender das Mongolische Nachtleben - obwohl es kalt und windig ist.

 

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Nachdem wir frühmorgens aufstehen (warum glaubt das jetzt niemand?) starten wir auf die letzten 500 Kilometer nach Ulan Baator. Die Straßen sind zwar jetzt befestigt, aber nicht wirklich gut. Die Schweißereien unseres Altaiischen (keine rechthaberischen Korrekturvorschläge bitte, ich kann kein Mongolisch und weiß nicht wie viele I da reingehören) Mechanikers sind nicht wirklich die eine der Besten und wir zweifeln am Gesundheitszustand unserer Ente. Wie auch immer, wir schaffen es bis nach Ulan Baator, der Hauptstadt der Mongolei und dem ursprünglichen Ziel der Mongol Rally. Ist doch eine schöner Anlass, den Erfolg mit ein paar Bierchen zu feiern.

 

Selbst die Hauptstadt der Mongolei ist kalt und windig.

 

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Wir bringen den letzten Teil der unbefestigten Piste hinter uns und erreichen die nächste Stadt viel zu früh um zu übernachten. Also fahren wir noch eine Stunde weiter. Bis uns die Nacht zum schlafen auf 2000 Metern Höhen wieder im Nirgendwo überzeugt. Campen im Hügelland beweist uns, daß die Mongolei kalt und windig ist.

 

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Wieder auf der Straße! Im Wissen, daß wir lediglich 120 Kilomter Strasse und dann 300 Kilometer Piste vor uns haben, machen wir uns auf den Weg. Natürlich ist auf dem halen Weg zur nächsten Stadt wegen Dunkelheit Schluß und wir nächtigen wieder im Irgendwo. Die Mongolei ist kalt und windig.

 

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Frühmorgens um 10 treffen wir den Mechaniker. Zusammengefasst: Er biegt unseren Rahmen wieder gerade und fixiert in mit einem massiven angeschweissten Stück Eisen. Am späten aist das Auto fahrbereit. Wir entschliessen uns trotzdem, noch eine Nacht zu bleiben und verbringen den Abend mit anderen Teams, die mit mehr oder weniger fahrbereiten Autos hier gestrandet sind. Und einem Belgisch-Deutschem Globetrotter Team, von dem wir erfahren, daß es noch wesentlich verrücktere Sachen gibt, als die Mongol Rally. Der Weg zurück zum Hotel zeit uns abermals, daß die Mongolei kalt und windig ist.

 

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Gleich nach der Abfahrt finden wir raus, daß wir kurz vor dem Ende der Straße genächtigt haben. Die folgende Route führt uns direkt durch die Wüste. Nach etlichen Stunden erreichen wir wieder ein Stück Straße, das natürlich viel zu früh endet. Nachdem wir eine kaputte Brücke im Flußbett passieren müssen erwische ich eine massive Querrinne, die den Rahmen unserer Ente verbiegt. Das vorläufige aus, das sich das Fahrzeug nicht mehr lenken läßt.

 

Wir entscheiden uns, daß Mathis und Korbi die 80 Kilometer nach Altai fahren um dort jemand zu suchen, der die Ente dorthin bringen kann, während ich warte. Während des Wartens und Zählens der Lastwagen, die Material für die Straßenbaustelle (welche Straße eigentlich?) bringen, kommt Kolia mit seinem Motorrad an. Er hat am Vortag eine Abzweigung verpasst und ist ins falsche Altai gefahren - es gibt tatsächlich 2 Städte mit gleichem Namen... Zumindest waren wir jetzt zu zweit zum warten. Als die anderem mit einem Kleinlaster zurückkommen, passieren auch die nächsten Teams ein, ein Wagen im Schlepptau. Das Ergebnis: Unsere Ente auf dem Laster, der andere Wagen hinten an der Leine geschleppt. Das Ganze, jenseits von jedem Straßenähnlichen, tiefer Sand. Selbst der Laster bleibt zwischendurch stecken und muss befreit werden. Nach etlichen Stunden kommen wir schließlich in Altai and, wo schon ein Abendessen auf uns wartet, das der Fahrer telefonisch vorbestellt hat. Wenigstens können wir im Hotel für den Moment dem kalten und windigen Teil der Mongolei entfliehen.

 

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Obwohl wir gestern früh schlafen gegangen sind, kommen wir wieder erst spät los und kommen erst Mittags in Chowd an, wo wir noch ein paar Teams treffen. Nach Chowd wird die Straße besser und wir können ein paar Kilometer gut machen. Wenigstens, bis das Motorrad einen Platten hat. Aus der Traum von einer Nacht in einer festen Unterkunft. Korbi und ich warten, bis die anderen mit dem kaputten Hinterreifen nach Chowd zurückfahren. Als sie zurückkommen, können wir unsere Fahrt Richtung Altai fortsetzen. Natürlich bricht die Nacht wieder ein und wir campen neben der Straße. Unser Ruße ist wieder mal verloren gegangen. Die Mongolei is kalt und windig.

 

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